Womit kann man Löcher (Karies) füllen?
Amalgam ist ein Gemisch von Kupfer, Silber, Zinn und eventuell auch Zink - vermischt mit unterschiedlich hohen Anteilen von Quecksilber. Bei diesen unedlen Metallen kann es mit anderen Metallen im Mund - z. B. mit dem Gold in Kronen oder Brücken - zu stromähnlichen Erscheinungen oder Korrosion kommen.
Quecksilber
werden folgende mögliche Nebenwirkungen zugeschrieben: Es lagert sich in
Organen wie Gehirn, Knochenmark, Nieren, Leber und Blut ab und kann zu Müdigkeit,
Konzentrationsschwäche und nervösen Störungen führen.
Zahnfarbene
Kunststoffe werden seit Jahren in der Zahnmedizin verwendet, um Front- und zum
Teil auch Seitenzähne mit ästhetisch ansprechenden Füllungen zu versehen.
Wegen des hohen Kaudrucks im Seitenzahnbereich kommen die mit Licht schichtweise
ausgehärteten Kunststoffe dort seltener zum Einsatz. Das Material unterliegt
dort einer stärkeren Abnutzung. Füllungen aus Kunststoff können - je nach
Einsatzgebiet - eine geringere Haltbarkeit haben und müssen dann häufiger
ausgetauscht werden. Sie sind eine kostengünstige, ästhetisch ansprechende,
aber auch manchmal kurzlebigere Alternative zu Gold und Keramik.
Einlagefüllungen
(Inlays) aus Gold zählen zu den bewährtesten Zahnfüllungen. Ein im
Dentallabor angefertigtes Inlay kann präzise für unterschiedlichste Zahnformen
und in verschiedenen Größen hergestellt werden. Gold ist ein körperverträgliches
und langlebiges Material. Allergien auf hochgoldhaltige Legierungen sind äußerst
selten.
Inlays aus
Vollkeramik gelten im Seitenzahnbereich heute als die ästhetisch schönste
Alternative zum Amalgam. Vollkeramik ist ein sehr verträgliches und
hochwertiges Material. Keramik-Füllungen werden im zahntechnischen Labor hergestellt
und in den Zahn eingeklebt oder einzementiert. Dabei lässt sich eine praktisch
"unsichtbare", farbgenaue Rekonstruktion des Zahnes erzielen.